Ausstellung 2018
Hinterglasmalerei in der Innerschweiz und im Senegal
Zwei Welten – Eine Kunst


Esther vor Ahasver, J.P.Abesch, um 1725 (links) | traditionell gekleidete Dame, Dakar, 21. Jh. (rechts)

Die Besonderheit der Hinterglasmalerei liegt in der Technik des Farbauftrags und dem Bildträger Glas. Die Farbe wird direkt auf die Rückseite des Glases aufgetragen und in der Aufsicht betrachtet.

Die Sammlung Dr. Edmund Müller enthält über 70 Hinterglasgemälde aus der Innerschweiz des 17. bis 19. Jahrhunderts. Porträts und religiöse, mythologische Themen wurden in Auftragsarbeit ausgeführt. Sie widerspiegeln das damalige Verständnis von Sitte, Moral und Gesellschaft.

Im Senegal entstanden seit dem 20. Jahrhundert Hinterglasbilder, welche ebenfalls gesellschaftliche und religiöse Themen zeigen. Zeit und Herkunft bestimmen jedoch den grossen Unterschied der Darstellungen.

Wir laden die Besucherinnen und Besucher ein, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Zeit- und Kulturstile zu entdecken. Die Technik der Hinterglasmalerei kann in der kleinen Werkstatt selber ausprobiert werden.

Ausstellungsdauer
22. April bis 24. Juni 2018