Münsterer Tagung 2017

HANDWERK UND SEIN GOLDENER BODEN
Potential in Werkstatt, Akademie und Zukunft

Samstag, 28. Oktober 2017, 14.30 bis 18.00 Uhr
Festsaal Stiftstheater Beromünster

Das Museum Haus zum Dolder enthält die grosse Sammlung von drei Generationen Landärzten (1867-1976) mit handwerklichen und kunsthandwerklichen Prachtstücken: Tabernakelkommoden, Fayencen, Zinn, Goldschmiedearbeiten, Hinterglasmalereien, orientalische Teppiche, Heiligenfiguren und Bücher. Es sind beeindruckende Zeugnisse (kunst-)handwerklichen Könnens, das von Lehrmeister zu Lehrling oder von Vater zu Tochter wie im Fall der Hinterglasmaler-Familie Abesch von Sursee weitergegeben wurde.

Mit den gesellschaftlichen Veränderungen um 1800 wandelte sich auch die Ausbildung für Handwerkerinnen und Handwerker. Es entstanden Gewerbe- und Kunstschulen, die von der neuen geistigen Haltung zur ästhetischen Bildung geprägt waren. Das handwerkliche Können wurde mit intellektueller Gestaltung konfrontiert. Sind daraus Künstler und Könner geworden?

Unser duales Bildungssystem ermöglicht es heute, mit einer Handwerkslehre oder einer weiterführenden Schule zu beginnen und später von einem breiten Weiterbildungsangebot Gebrauch zu machen. Sowohl Praktiker wie auch Theoretiker können Nützliches und Schönes für die Gesellschaft gestalten. Gehört ihnen die Zukunft?

Die 19. Münsterer Tagung thematisiert das Handwerk in geschichtlicher und aktueller Hinsicht.

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Programm

– Pause –