Münsterer Tagung 2014

...nicht erst wenn es brennt! –
Herausforderung Solidarität

Samstag, 18. Oktober 2014, 14.30 bis 18 Uhr
im Festsaal des Stiftstheaters Beromünster

Am 12. März 2014 fand in Beromünster der Gedenkanlass an den grossen Fleckenbrand von 1764 statt. Unsere Jahresausstellung im Dolderkeller widmete sich ebenfalls diesem schicksalsträchtigen Ereignis. Wir thematisierten dabei die Zeit nach dem Brand, den Wiederaufbau, der sofort an die Hand genommen wurde, aber auch die beeindruckende Hilfsbereitschaft, die Beromünster nach dem Brand erfahren durfte.

Die damalige schweizweite Solidarität war das Stichwort für das Thema der Münsterer Tagung. Gegenseitige Hilfe hat etwas Verpflichtendes. Im 18. Jahrhundert waren es Brandsteuern und Kollekten. Erst später entwickelten sich daraus die Begriffe der Solidarität. Gleich geblieben ist die Hilfe, die in Not und bei Katastrophen funktioniert. Doch der Verweis auf Solidarität weckt auch Fragen. Was ist gemeint, wenn heute von Solidarität die Rede ist? Von welchen Vorstellungen werden Menschen geleitet, die solidarisch handeln? Und welche Ausblicke dürfen wir wagen, wenn wir die Glückskette oder die Freiwilligenarbeit heute ins Blickfeld nehmen?

Mitwirkende

Mitwirkende
vlnr: Pirmin Meier, Madeleine Bischof, Priska Spörri, Thomas Wallimann-Sasaki, Fabrizio Misticoni

Dr.phil. Pirmin Meier
historischer Schriftsteller, Rickenbach

Priska Spörri
Leiterin Public & Partner Relations und Mitglied der Geschäftsleitung Glückskette, Zürich

Dr.theol. Thomas Wallimann-Sasaki
Sozialethiker, Leiter des Sozialinstituts der KAB Schweiz, Zürich

Fabrizio Misticoni
Pfarrei St. Georg Sursee, Bereichsleiter Jugend
Vorstandsmitglied von Benevol Luzern

Madeleine Bischof
Flötistin, Musiklehrerin an der Kantonsschule Beromünster

Programm

— Kurze Pause —