Münsterer Tagung 2011

MIT DEM TOD UMGEHEN
Von unserer Erinnerungskultur, von Totentänzen und von der Möglichkeit, Ãœbergängen einen guten Sinn zu geben

Samstag, 12. November 2011, 14.30 bis 18 Uhr
Aula Kantonsschule Beromünster

Die Münsterer Tagung lehnte sich thematisch an die Jahresausstellung im Dolderkeller an. Diese zeigte die Sammlung von Leidhelgeli oder Sterbebildchen, die im Zeitraum von über 100 Jahren ins Dolderhaus gekommen waren, als Zeichen des Dankes für die Anteilnahme der Arztfamilie bei einem Todesfall. Zu sehen waren ferner Memento-mori-Objekte, die an die Vergänglichkeit des Lebens mahnen.

Die drei Vorträge der Tagung rückten das Thema Tod nochmals ins Zentrum. Unter dem Titel «Mit dem Tod umgehen» war die Rede von unserer Erinnerungskultur, von der bildlichen Darstellung des Totentanzes in Kirchen und Kapellen wie auch von unserem persönlichen Umgang mit Abschied und Neuorientierung im eigenen Leben.

Zwischen den Vorträgen spielten Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Beromünster einzelne Szenen aus dem Totentanz: Unter dem Titel "Tanz mit dem Tod – Darf ich bitten?" entstand 2011/2012 ein moderner Totentanz, der mit choreographischen, musikalischen und szenischen Elementen aktuellen Fragen zum Thema Tod nachspürte. Der Text stammt von Stephan Moser, Fribourg. Das Stück wurde im März 2012 dargeboten von der Theatergruppe der Kantonsschule Beromünster unter Paul Leisibach und der Tanzgruppe unter Heidi Ruckstuhl, unterstützt vom Tanzensemble des Luzerner Theaters.

Das Projekt wurde initiiert durch die Stiftung Musikforschung Zentralschweiz und das Haus zum Dolder.

Weitere Details finden Sie auf dem Flyer.

Mitwirkende

lic.phil. Dominik Wunderlin
Stellvertretender Direktor und Leiter der Abteilung Europa / Volkskunde am Museum der Kulturen Basel, Stiftungsrat der Stiftung Dr. Edmund Müller

lic.phil. Angela Bausch-Hug
Psychologin, Psychotherapeutin, Adligenswil

lic.phil. Regula Odermatt-Bürgi
Kunsthistorikerin, Stans

Theatergruppe der Kantonsschule Beromünster unter der Leitung des Gymnasiallehrers lic.phil. Paul Leisibach.

Programm

— Kurze Pause —