Publikationen
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Kurz und kompakt: Alles Wissenswerte zu den «Kostbarkeiten» auf einem Flyer.
Publikationen zu den Sonderausstellungen
Im Dolderkeller im Erdgeschoss wird seit 1999 in jährlichen Sonderausstellungen jeweils ein Teilgebiet der Sammlung der Arztfamilie Müller / Dolder präsentiert. Die betreffende Objektgruppe wird gleichzeitig wissenschaftlich aufgearbeitet und in einem Begleitheft in der Reihe Kostbarkeiten aus dem Dolderhaus vorgestellt.
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Heft 1: Schutz & Zauber Es ist kein Zufall, dass im Arzthaus zum Dolder neben einer grossen Anzahl von Gegenständen der Volksfrömmigkeit und des Volksglaubens auch viele Amulette und Talismane vorhanden sind. |
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Heft 2: FRAGILE «Fragile» – zerbrechlich – sind die über 100 Flühli-Gläser in der Sammlung Dr. Edmund Müller: Kunstvoll verzierte Becher, Schnapsflaschen mit Emailmalerei, elegante Karaffen, Taufflaschen und Apothekergläser. Die Glasproduktion in den entlegensten Tälern des Entlebuchs im 18. und 19. Jahrhundert faszinierte den Sammler. |
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Heft 3: ora pro nobis In der Arztfamilie Müller / Dolder gehörten die Heiligen zum Alltag. In allen Wohnräumen und in den Gängen des Dolderhauses standen die holzgeschnitzten, häufig bemalten Statuen, und selbst die Patientinnen und Patienten begegneten den himmlischen Fürbittern auf dem Weg ins Wartzimmer im zweiten Stock. |
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Heft 4: wie us em Truckli Dr. Edmund Müller-Dolder war 1927 Mitbegründer der Luzerner Trachten- und Volksliedervereinigung und bis zu seinem Tod 1945 deren Präsident, stets unterstützt von seiner Frau Hedwig. Das Engagement des Ehepaars Müller-Dolder schlug sich auch nieder in ihrer privaten Sammlung. Ganz speziell waren sie fasziniert von den Schmuckstücken zur Luzerner Festtagstracht, den Deli. Ihre Aufmerksamkeit galt aber auch der Luzerner Tracht in der Druckgrafik der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, den Lithographien und Aquatinten von bedeutenden Künstlern wie Franz Hegi, Franz Niklaus König und Gabriel Lory fils. |
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Heft 5: krank – was nun? In den Bücherregalen im Sprechzimmer von Dr. Müllers standen nicht nur die gängigen modernen Nachschlagewerke für Ärzte, sondern auch medizinische Ratgeber aus früheren Jahrhunderten, Kräuterbücher, alte Rezeptsammlungen für allerhand Beschwerden bei Mensch und Vieh, Anweisungen für Hebammen und eine grosse Zahl Paracelsus-Drucke. |
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Heft 6: Service! Gastfreundschaft wurde sehr gross geschrieben im Dolderhaus. Davon geben die Einträge in den seit 1911 erhaltenen Gästebüchern ein eindrückliches Zeugnis. Der Tischkultur galt aber auch das Sammlerinteresse der Arztfamilie. Ess- und Trinkgeschirr bildete einen wichtigen Bestandteil ihrer Sammlung. |
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Heft 7: Mittel zum Heil Der volkskundlich interessierte Arzt Dr.med. Edmund Müller-Dolder in Beromünster hat der geistlichen Arznei, den früher weit verbreiteten religiösen Schutz- und Heilmitteln, sein besonderes Augenmerk geschenkt. Die im Laufe der Jahre von ihm gesammelten Sakramentalien und Devotionalien stehen oder hängen dicht gedrängt in einer grossen Vitrine im Haus zum Dolder: Reliquienkästchen, Breverl, Schabmadonnen, Loretoschüsseln, Kreuzchen etc. - kunstreiche Klosterarbeiten neben unscheinbaren, «wertlosen» Objekten. Dazu hinterliess der Sammler eine kleine Karteibox, gefüllt mit Notizen zu den Themenbereichen volkstümliche Heilpraktiken, Magie und Zauber sowie religiöse Schutz- und Heilmittel. Die Auswertung dieser Aufzeichnungen gab dem Autor die Idee zur inhaltlichen Gestaltung der Publikation als kleines Lexikon, als ABC der Devotionalien und Sakramentalien «von Agnus Dei bis Zeieli». Dominik Wunderlin, Verfasser mehrerer Bücher zur Volkskunde, nimmt dabei in erster Linie Rücksicht auf die in der Sammlung Dr. Edmund Müller vorhandenen Objektgruppen. |
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Heft 8: hinter Glas Das Museum im Haus zum Dolder besitzt mit über siebzig prachtvollen Bildern einen der wichtigsten Bestände an Hinterglasgemälden in der Schweiz. Der Schwerpunkt liegt geografisch im Umkreis Sursee-Beromünster und zeitlich im 18. Jahrhundert, womit die Sammlung eine kostbare Geschlossenheit aufweist. Es finden sich viele signierte Werke der berühmten Hinterglasmalerdynastie Abesch, unter denen die Künstlerin Anna Barbara Abesch hervorragt. Für die Beromünsterer Malschule stehen die Namen der Familien Suter und Kopp. Von besonderem Interesse ist zudem, dass die Sammlung neben religiösen Themen auch manche profane Motive bietet, die seltener waren und für die Innerschweizer Hinterglasmalerei wohl nirgends in diesem Ausmass zu finden sind. |
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Heft 9: gewohnt Mit Ausnahme der unpublizierten Lizentiatsarbeit «Das Schreinerhandwerk zu Beromünster im 17. und 18. Jahrhundert» von Judith Falk-Mazák aus dem Jahr 1976 existieren keine wissenschaftlichen Arbeiten, welche sich dem Schaffen der Tischmacher in der Innerschweiz widmen. |
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Heft 10: ex voto Im Mittelpunkt des 80-seitigen Heftes steht die Präsentation der Ex voto in der Sammlung. Neben zwei einführenden Kapiteln zum Thema Wallfahrt (auch mit Blick auf andere Religionen) und zum Votivbrauchtum werden die kleinen und grösseren Wallfahrtsstätten des Kantons Luzern und der angrenzenden Region und die hier bevorzugten Heiligen vorgestellt. |
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Heft 11: merk-würdig Von den merk-würdigen Museumsstücken, die sich meist nicht einem der grossen Sammlungsthemen im Haus zum Dolder zuordnen lassen. wurden 35 für die Publikation ausgewählt. Sie sind wie die Ausstellung von A bis Z, von Alraune bis Zigarre, angeordnet und alle auch abgebildet. Da gibt es Unheimliches, Erheiterndes, Wissenswertes und oft gänzlich Unbekanntes zu entdecken. |
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Heft 12: Zum frommen Andenken Die Publikation gliedert sich in zwei Hauptteile. Im ersten Kapitel geht es um Sterben und Tod im Haus zum Dolder. Themen sind die Leidhelgeli-Sammlung als Abbild des Beziehungsnetzes der drei Ärzte, die Memento-mori-Objekte in ihrer Sammlung und die Todesfälle im Michelsamt, die Edmund Müller-Dolder in seiner «Chronik von Beromünster» aufgezeichnet hat. |
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Multimedia-CD-ROM ora pro nobis Der Film zur Sonderausstellung 2001 Beromünster 2001 – Fr. 25.00 |
500 Jahre Auffahrtsumritt Beromünster 2009
Publikationen zur Sammlung
- Arzt und Sammler
Separatdruck aus «Luzerner Arzt» November 1994.
Neudruck 1997 – Fr. 2.00 - 25 Jahre Stiftung Dr. Edmund Müller.
Heimatkunde des Michelsamtes, Heft 9.
Beromünster 1994 – Fr. 8.00
Dokumentation zu den Münsterer Tagungen
- Münsterer Tagung 2000: Schweizer sein – Schweizer werden
Beromünster 2000 – Fr. 5.00 - Münsterer Tagung 2001: Die Schweiz – ein Land mit Visionen?
Beromünster 2001 – Fr. 5.00 - Münsterer Tagung 2003: Schulmedizin – Komplementärmedizin – Alternativmedizin: Kooperation oder Konfrontation?
Beromünster 2003 – Fr. 5.00 - Münsterer Tagung 2005: Räucherstäbchen statt Weihwasser? – Traditionelle und moderne Volksfrömmigkeit
Beromünster 2005 – vergriffen - Münsterer Tagung 2007: Von der Truhe zum Sideboard – Wohnkultur im Wandel der Zeit.
Beromünster 2007 – Fr. 5.00 - Münsterer Tagung 2008: Phänomen Wallfahrt – Geschichte, Riten, Bräuche.
Beromünster 2008 – vergriffen - Münsterer Tagung 2009: Von der Sehnsucht nach Wegmarken und Himmelszeichen – Bräuche, Rituale und Heilige als Lebensorientierung
Beromünster 2009 – vergriffen - Münsterer Tagung 2010: Von Pfaffen und Freischärlern, von Roten und Schwarzen – Ein Luzerner Landpfarrer, Publizist und Volksschriftsteller in turbulenter Zeit
Beromünster 2010 – Fr. 5.00 - Münsterer Tagung 2011: Mit dem Tod umgehen – Von unserer Erinnerungskultur, von Totentänzen und von der Möglichkeit, Übergängen einen guten Sinn zu geben
Beromünster 2011 – Fr. 5.00















